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Im 18. Jahrhundert
erfand man in Frankreich den Degen (Kurzschwert),
der sich dort rasch ver-
breitete. Die neue Waffe führte zu deutlichen
Unterschieden zwischen dem italienischen und französischen
Fechtstil. Die Italiener benutzten das Rapier
spektakulär mit ausgeprägten, heftigen
Gesten. Die Franzosen gingen mit dem Degen elegant
mit möglichst sparsamen Bewegungen um.
Der französische Stil wurde eindeutig führend.
Seine Regeln gelten für die meisten heutigen
Wett-
kämpfe, und das Vokabular des Fechtens besteht
hauptsächlich aus französischen Wörtern.
Im 19. Jahrhundert war
das Duell allgemein verboten, und die salle d'armes,
die Fechtschule, entwickelte sich zu einer Einrichtung,
in der das Fechten als Sport betrieben wurde.
Ein grosser Teil der Fechtausrüstung
entstand in dieser Zeit; u. a. der Handschuh,
der an der Waffenhand getragen wird, das Plastron
(eine Unterziehweste zum Schutz des Oberkörpers)
und die Maske aus Draht-
geflecht.
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Hier liegt wahrscheinlich
der wahre Ursprung des modernen Fechtsports.
Anlässlich der ersten Olympischen
Spiele 1896
wird bei Männer
mit Florett und
Säbel gekämpft.
1900
kommt der Degen
dazu. Bei den Frauen wird 1924
das Florett,
1996 der Degen,
und im Jahr 2004
der Säbel
eingeführt.
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