Schon vor
4000 Jahren hatten die
Chinesen
ihre Waffenmeister und in einem heiligen Buch
wurde die Grundlage der Waffenführung festgehalten.
Aus Ägypten
stammt ein Halbrelief aus dem Jahre 1190 v. Chr.,
welches eine mit säbelähnlichen Waffe
und Maske ausgerüstete Wache zeigt.
Wie beim Ringen und Boxen reichen in Europa die
Wurzeln des Fechtens bis in die Antike zurück.
Es entstand aus dem kriegerischen Schwertzweikampf.
Bereits im alten Griechenland
und Rom wurden Fechtschulen
errichtet. Zur Blütezeit des Römischen
Reiches gab es Gladiatorenkämpfe, die als Schaukämpfe
zur Unterhaltung der
Zuschauer in Kollosseen ausgetragen wurden.
Im Mittelalter
war das Schwert eine Offensivwaffe, die zum Aufbrechen
der Rüstung diente; der Schild diente als Schutz
vor Schwerthieben. Nachdem sich die Verwendung von
Schiesspulver ver-
breitet hatte, wurde die schwere Rüstung überflüssig,
und das Schwert entwickelte sich zu einer Waffe,
die sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt
wurde.
Die ersten Anzeichen für
den eigentlichen Ursprung des Fechtens führen
zurück in das XII.
Jahr-
hundert. Beweise für
die Entwicklung einer Fechtkunst mit einer schweren
Kampfwaffe, in der sich jedoch weder Degen noch
Säbel erkennen lassen, stammen aus dem Anfang
des XV. Jahrhunderts. Es werden Fechtschulen gegründet
und Abhandlungen herausgegeben.
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